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Die
Metalwelt und besonders natürlich die ANGRA Fans hatten sich
viele Gedanken und Sorgen gemacht. Die Nachricht vom Ausstieg des
Sängers Andre Matos vor knapp zwei Jahren schlug besonders hart ein
weil die brasilianische Band international höhere Erfolge erzielte und
Herr Matos gerade als Sänger, aber auch Songwriter stark zum Sound der
Speedmetaller beitrug.
Es kam noch schlimmer. Schwupps, war die halbe Band verschwunden und
die beiden Gitarristen Kiko und Rafael standen alleine auf der Brücke,
des nicht mal sinkenden Schiffes. Na kein Problem. Mit einer gesunden
"Jetzt erst recht" Einstellung und einem Haufen knackiger Noten im
Kopf machten sich die zwei auf die Suche nach Mitstreitern.
Als bekannteste Speedmetalband in ihrem Land war es für ANGRA
nicht sehr schwer ihren Verfolgern die besten Musiker abzuwerben.
Eduardo zum Beispiel, ist als Sänger wirklich kein billiger Ersatz,
sondern eine ausgereifte Stimme die jedem ANGRA Klassiker
standhält.
Musikalisch bietet REBIRTH eine direkte Weiterentwicklung zum
letzten Opus "Fireworks". Druckvolle Temponummern, harte Groover und
auch ruhige Töne fehlen genauso wenig wie die obligatorischen
brasilianischen Rhythmen. Hat der Wechsel vielleicht sogar gut getan?
Ich bin angenehm überrascht.
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