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Seit sechs Jahren unterwegs und trotz hartem Stoff in ihrer Finnischen
Heimat schon mit Gold und Platin ausgezeichnet... die dicken Kinder
von Bodom :-)
Nein im Ernst... mit solchen Männern aus der Kälte sollte man nicht
spaßen. Hatten die CHILDREN OF BODOM das Vorgänger - Album
"Follow The Reaper" noch im berüchtigten Abyss Studio von Peter
Tägtgren aufgenommen, entschloss sich die Band danach, für das neue
Album HATE CREW DEATHROLL wieder in die Arme des bewährten
C.O.B.-Weggefährten Anssi Kippo und das Astia Studios zurückzukehren.
Soundtechnisch war das eine gute Entscheidung, obwohl am Sound nicht
viel zu verbessern war. Songwriterisch hat man sich auf jeden Fall
nochmals gesteigert. Die Tracks klingen wie aus einem Guss. Selten
habe ich eine so gelungene MIschung aus Härte und Harmonie gehört.
"Alexi Laiho donnert seine mit bissigem, ätzendem Hass angefüllten
Lyrics nur so raus; die Gitarren (von Alexi und Alexander Kuoppala)
zerfetzen und zerstören durch ihre rasiermesserscharfen Riffs und die
schneidende Präzision; die Rhythmus-Abteilung (das "Vernichtungs"-Duo
Henkka T. Blacksmith & Jaska W. Raatikainen) pumpt in einer
Intensität, als wäre das Ende der Welt gekommen. Den finalen
Gnadenstoß setzt dann der Keyboarder Janne Warman an, der mit der
Leidenschaft und Präzision eines bewährten Scharfrichters im
Blutrausch den Pfad der Zerstörung vollendet... "
Ich stehe zwar mehr auf Sänger als auf Hoden im Todeskampf... aber
musikalisch geht das Ding genau zwischen die Augen!

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