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Band:
DREAM THEATER

CD:
6 DEGREES OF
INNER TURBULENCE

VÖ:
28 Januar 2002

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Erst die verschobene Tonspur auf ihrer Scenes... DVD die eigentlich im Frühjahr erscheinen sollte, dann das krasse Twin Towers Cover am Tage des Anschlages auf ihrer Live 3CD... so kamen diese beiden Veröffentlichungen gerade erst auf den Markt. Und hoppla. Im Januar kommt schon wieder was aus dem Hause DREAM THEATER. Na, jetzt aber ein neues Album.

6 DEGREES OF INNER TURBULENCE ist eine DoppelCD geworden. Das wollte Schlagzeuger Mike Portnoy ja schon immer machen. Mike: "Wir haben immer mehr Material als auf eine CD geht, aber die Plattenfirma will keine DoppelCD. Die verkaufen sich schwer". Nach den kommerziellen Erfolgen der letzten Jahre scheint es 2002 endlich zu gehen.

Als alter DT Fan müßte ich die beiden CDs fast getrennt bewerten. No 1 mit 5 allein stehenden Stücken von denen 4 Überlänge haben liegt musikalisch im Bereich zwischen Awake (1994) und Falling Into Infinity (1997). Alternative Einflüsse und härtere Gesangslinien. Durchgehend langsam, balladesk ist nur "Disappear" und am flottesten der Opener "The Glass Prison", aber die ganze erste CD hat eine merkwürdig depressive Stimmung. Vielleicht durch die Folgen des Anschlages den die New Yorker in The Great Debate" zum Thema machen?
Dream Theater 2001
CD2 enthält dann das was wohl die Fans hören wollen (O-Ton Mike Portnoy zum letzten Album), denn der 42 Minuten Titel-Track präsentiert die Melodien und Gefühle die "Scenes From A Memory" oder "Images And Words" ausmachten. 8 zusammengehörige Songs von im Durchschnitt 5 Minuten länge schweben aus den Lautsprechern. Die "Overture" wirkt fast wie eine Filmmusik, die Melodien bleiben besser im Ohr ohne einfach zu wirken und besonders die Ballade "Solitary Shell" hinterläßt Eindruck mit ihrer spanischen Wandergitarre und 70er Kansas Keyboardsounds.

Ein zweischneidiges Schwert also. Ich bin gespannt welche Songs sich im DREAM THEATER Liveprogramm festsetzen werden. Ich hätte jedenfalls das Geld auch ausgegeben wenn nur CD2 drin gewesen wäre.

CD1

The Glass Prison - 13:52

Blind Faith - 10:21

Misunderstood - 9:32

The Great Debate - 13:45

Disappear - 6:45




CD2

Six Degrees of Inner Turbulence - 42:02

- Overture
- About to Crash
- War Inside My
     Head
- The Test That
     Stumped Them
     All
- Goodnight Kiss
- Solitary Shell
- About to Crash
     (Reprise)
- Losing Time /
     Grand Finale


 

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DISCOGRAPHIE:

Six Degrees Of Inner Turbulence (2002)
Live Scenes From New York (2001)
Through Her Eyes EP (2000)
Scenes From A Memory (1999)
Once In A LIVEtime (1998)
Falling Into Infinity (1997)
Hollow Years EP (1997)
A Change Of Seasons EP (1995)
Awake (1994)
The Silent Man EP (1994)
Lie EP (1994)
Live At The Marquee EP (1993)
Another Day EP (1992)
Images And Words (1992)
When Dream And Day Unite (1989)


LINE-UP:

James LaBrie - Vocals
John Myung - Bass
John Petrucci - Guitars
Mike Portnoy - Drums
Jordan Rudess - Keyboards


LABELPAGE:
www.eastwest.de


HOMEPAGE:

www.dreamtheater.net

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Meinung von TOBI

Wow, sage ich. Nie mußte ich mich länger einhören bis ich sagen konnte ob ich die CD gut oder schlecht finde (ähnlich nur bei "Falling into Infinity", allerdings mit schlechtem Ergebnis).
Ich muss sagen eine gelungene Sache, aber auch einige beunruhigende Tendenzen. Manchmal kommt der eigentlich typische Sherinian-Sound durch, das finde ich eher erschreckend, bin eher froh, daß der weg ist. Die Overture zur zweiten CD ist einfach zu lange, stellenweise erinnert sie im übrigen sehr an die "New Mythology" Symphony X -was ja nicht unbedingt schlecht sein muss.
Disappear ist mit Abstand der schwächste Track. Aber genug der Kritik. Ansonsten echt eine geile Scheibe (bzw. zwei Scheiben), Mike Portnoy gefällt mir diesmal gut, bei der MT Part II fand ich ihn schwach.

 

Meinung von ANDY

zuerst verstehe ich nicht, warum alle immer auf der falling into ininity rumhacken. finde dies ein gutes experiment in eine andere richtung. auch diesmal halte ich es hoch, das dt wieder einmal eine scheibe brachten die anderst klingt als alles vorher dagewesene von ihnen. mir selbt gefällt sie von allen genialen cd´s die die ban ohne zweifel hat jedoch am wenigsten. ich war entäuscht und schaffte es auch nie mich völlig mit der cd anzufreunden, was ja immer mal wieder passieren kann. dt ist immer genial, dieses mal gefällt mir diese genialität aber einfach nicht. vielleicht liegt es auch daran, dass die cd zu schnell aus dem boden gestampft wurde. immerhin liegt sie schon seit august letzten jahres fertig vor. versteht mich nicht falsch, es gibt wieder genug geniales was man sich anhören kann, allerdings finde ich,dass dieses geniale durch zum teil miserable refrain zunichte gemacht wird. ich muss wirklich sagen, dass ich mir einige lieder nichtmehr anhöre, weil mir der refrain sämtlichen spass verdierbt. auch "the glass prison" klingt trotz aller versteckter, für viele zu versteckter, genialität einfach banal. dies konnte ich allein schon oft feststellen, wenn andere leute bei mir im auto das lied hörten. es kamen immer nur vergleiche mit minderbegabten heavy bands. ich hätte mir wieder ausflüge in andere gefilde gewünscht, eine weiterentwicklung von awake wäre vielleicht auch nicht schlecht gewesen. aber was soll das ganze gemotze. dt bleibt für mich ganz groß und ich höre mir eben die für mich guten sachen des albums an. ach ja, um mich meinem vorredner anzuschließen. einige neue sounds beunruhigen einen schon sehr.

 

Meinung von THOMAS HETTICH

Ich finde die CD is so hammergeil>!!!! Besser gehts schon gar nicht mehr! Allerdings bin ich auch auf die neue Scheibe von Metallica gespannt!