|
HALFORD, eine Band die sich nach einem Album schon eine
Live-Doppel CD leisten kann. OK, mit der Discographie des ehemaligen
Judas Priest Sängers im Rücken war das wohl wirklich kein Problem.
Nach "Live Insurrection" kommt also nun das zweite Werk nach der
Rückkehr zum Priester Sound auf den Markt.
Gleich
nach dem ersten Hördurchgang muss ich feststellen, das Debut gefiel
mir sehr gut und CRUCIBLE gefällt auf Anhieb besser. Gleich der
Opener zeigt einen modernen Halford, der nicht nur in den oberen
Stimmlagen säuselt sondern sich auch mal Pantera reinzieht.
"One Will" ist die typische Headbanger Nummer mit hymnenhaftem Refrain
zum Mitsingen, worauf sich "Betrayal" sofort loskatapultiert und die
Doublebassdrums rollen läßt. So abwechslungsreich geht es weiter über
das stampfige "Golgotha", das treibende, schnelle "Wrath Of God" zu
den atmosphärischen Songs wie "Sun" und der Powerballade "Trail Of
Tears". Die Bonustracks solltet ihr mitnehmen, sie lohnen sich!

Insgesamt wirkt nichts aufgesetzt oder daneben. Der Metalgod geht mit
CRUCIBLE die bewährten Pfade und streut neue Ideen ein die
überraschen und begeistern.
Die Band klingt fett und seit dem Livealbum gab es auch keine Wechsel
in der Truppe.
Stimmlich hält Rob Halford auch nach 30 Jahren im Heavy Business mit
seinen Nachfolgern und Nacheiferern mit und läßt sich seinen Metalgod
Titel nicht streitig machen. Ich glaube das war nicht das Letzte das
wir von HALFORD gehört haben. Solange der Mann auch ohne Haare
Headbanger schreibt ist das auch gut so :-)
|
|
|