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Erst haben mich die klassischen Töne des Intros "Deliberatly
Limited Preliminary Prelude in Z" ja sehr an die richtige "Alt"-klassik
erinnert, aber nach der Hälfte der Spielzeit kommt das Ding auf einmal daher wie die
Titelmelodie des neuen Walt Disney Films: Schneeflitchen und die 7 Schergen. Das echte
Osterei kommt aber erst wenn die letzten Töne des Intros verklingen. HELLOWEEN steigen
mit "Push" in ihre neue Scheibe ein als wollten sie Pantera wie einen
vorpubertären Knabenchor aussehen lassen. Andi Deris kreischt sich durch die erste
Strophe wie die Wiedergeburt von Rob Halford als er noch Eier hatte und die Gitarreros
schrubben mit einer Geschwindigkeit über die Saiten, die bei Selbstbefriedigung zu
schweren Verbrennungen führen könnte. Und wer glaubt, daß sich nur dieser Song so
anhört hat sich geschnitten. Klartext: Mit Sicherheit das härteste HELLOWEEN-Album seit
Menschen gedenken. Ob es an Schlagzeuger Uli Kuschs erstmaliger kreativer Schaffensphase
beim Schreiben der Stücke liegt oder an der Wut darüber, daß Modern Talking sich
wiedervereinigt haben, solch harte Songs hätte wohl keiner erwartet. Natürlich wird
nicht nur geprügelt sondern auch der anspruchsvolle Metalkopf befriedigt. Dafür haben
Weiki & Co mit "Laudatio Domino" extra das kleine Latinum vertont. Die erste
Single heißt " I can" und wird auch als Video über den VIVA oder MTV-Schirm
flimmern.
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