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HELLOWEEN
nach der zweiten großen Veränderung. Nachdem Anfang der 90er erst Kai
Hansen die Band verließ um Gamma Ray zu starten und später Michael
Kiske das Handtuch warf weil er keinen Bock mehr auf Metal hatte,
haben die Kürbisköpfe 10 Jahre später wieder zwei einflussreiche
Mitglieder verloren. Gitarrist Roland Grapow und Schlagzeuger Uli
Kusch machen ihren Masterplan war und werden durch den Ex-Freedom Call
Gitarristen Sascha Gerstner und Ex-Accept Drummer Stefan Schwarzmann
ersetzt.
So bleibt bei HELLOWEEN die schreiberische Feder von Michael
Weikath und die ist ja nicht mehr die jüngste. Es finden Midtempo
Nummern statt, die berühmten LaLeLu - mitsing - Melodien, aber auch
überraschender Weise ein paar speedige Tracks mit Druck in der Hose.
Der Sound ist natürlich prima, Andi Deris kann MIchael Kiske immer
noch nicht das Wasser reichen und die beiden Neuen haben sich gut
eingeführt. Was will man zu einem Album sagen das ausgetretene Wege
beschreitet. Die Fans bekommen was sie wollen? Ja, das ist dann wohl
der positive Aspekt.
MIt fehlt das Ziel, die Motivation, der Hunger. Ich hab die Scheibe
jetzt drei mal hintereinander angehört. Mir knurrt immer noch der
Magen :-)

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