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Death Metal ist ein Prädikat das viele abschreckt die sich mehr in der
traditionelleren Hardrock, Heavy Metal Schiene sehen. HYPOCRISY
machen Death Metal, aber eigentlich ist der Begriff für sie zu eng.
Der Workaholic, Gitarrist, Sänger und Mastermind des Trios Peter
Tägtgren, hat sich auch auf CATCH 22 wieder nicht einengen
lassen und verknüpft tiefen (Grunz)Gesang und tödliche Töne mit
Rock'n'Roll und Punk - Einflüssen. Tragende Keyboard - Intros wie zum
Beispiel zu "Edge Of Madness", sorgen für Abwechslung und die nötigen
Pausen, bevor es wieder zur Sache geht.

Es ist eines der vielen Talente dieser Band Atmospäre in ihre Songs zu
packen. Die Struktur der Songs ist auf CATCH 22 noch besser
durchdacht als auf dem Vorgänger "Into The Abyss". Vielleicht hat der
langjährige HYPOCRISY Fan dieses Album nicht erwartet, aber es
stellt den logischen Schritt in die richtige Richtung dar.
Nach der Best Of CD "10 Years Of Chaos & Confusion" kommt das neue
Werk sehr schnell. Auch die Plattenfirma war überascht als Peter
anrief: "Wir hatten etwas Studiozeit übrig und ich schicke euch die
neuen Songs". Wenn bei dieser Geschwindigkeit auch noch so gute
Scheiben herauskommen hätte ich damit kein Problem.
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