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So, die Krieger mit den komplizierten Namen sind wieder da. Die zweite LOST
HORIZON Scheibe heißt A FLAME TO THE GROUND BENEATH und
der Name ist Programm.
Nein, nicht dass die CD
verbrannt gehört, sondern die auf sechs Mann angewachsene
Truppe fackelt ein leckeres, musikalisches Menü ab.
Zum starken Erstling hat sich nicht allzu viel verändert.
Drei sinnlose Instrumentals an Anfang und Ende
und in der Mitte der CD trüben den guten Eindruck
etwas, aber dafür sind die restlichen Nummern gewohnt
lang. Bis zu 11:58 bringt es der Abschluss "Highlander"
immerhin.
Einzelne Songs zu beschreiben fällt
schwer, da alle sehr abwechslungsreich von schnell bis
balladesk ausfallen. Besonders erwähnen sollte man das
eher schnelle "Lost In The Depths of me" und
das eher melodische "Think Not Forever". Letzteres
hat fast einen hitverdächtigen Refrain.
Besonders
hervor tut sich im Vergleich zum Debut, Sänger Daniel
Helman. Von Hart bis Herzlich schmetert er sich durch
die Songs und hat seine Schreie soweit ausgebaut, dass
er schon fast Manowars Eric Adams Konkurrenz macht.
In diese Sparte sind LOST HORIZON übrigens für
Neulinge einzuordnen. Sehr gute Scheibe die zeigt, dass
die Flamme der "Newcomer" Band länger als
ein Album brennt.

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