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Es soll ja immer noch Metalfreaks geben die mit dem Namen LOUDNESS
nichts anfangen können, aber wie man an der langen Liste ihrer
Veröffentlichungen sehen kann, sollte es schwer sein in den letzten 20
Jahren an den Jungs vorbei gekommen zu sein. Zumal ihre Alben zwischen
85 und 95 alle in Deutschland erhältlich waren

Ok, der japanische Gesang war nicht jeder Manns Sache, aber selbst da
muss man Herrn Nihara im neuen Jahrtausend eine starke
Verbesserung zusprechen. THE PANDEMONIUM zeigt die wohl
bekannteste japanische Band in bester Verfassung. Teilweise sogar
härter als erwartet.

Nach den Ausflügen in die alternativen Töne mit Sänger Masaki Yamada
Ende der 90er, bieten Loudness mit ihrem zweiten Reunion Album schon
fast Metallica mäßige Töne. Ok, am besten fand ich sie zu Zeiten von
"Disillusion" oder "Thunder In The East" und diese Erinnerungen werden
nicht unbedingt geweckt. Aber THE PANDEMONIUM ist ein modernes
Album das es verdient hat mal ein Ohr geliehen zu bekommen.

Vom technischen Können der Musiker her waren und sind LOUDNESS
sowieso spitze. Zahlreiche Soloscheiben von Gitarrist Akira und
Drummer Munetaka belegen das zusätzlich. Und natürlich die
stundenlangen Solos auf ihren Livescheiben in alter Deep Purple
Manier. Kommt mal nach Europa auf Tour, euch Samurais schau ich mir
gerne an.
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