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Na wenn das nicht eine prima
Geschichte ist. OVERKILL verlieren ihren Gitarristen als Sänger
an Annilhilator und Dave Linsk muss das ganze Album alleine einspielen.
Die letzten zwei Werke der New Yorker waren extrem mit neuen Einflüssen
und musikalischen Gratwanderungen gespickt. Viele OVERKILL -
Fans waren sich nicht mehr sicher ob ihre Truppe noch den gleichen
Biss hat wie in den 80ern, da Industrial-Spielereien und sogar Balladen
das Gesamtbild zu sehr verwässerten. Nach einem Coveralbum "Coverkill"
und einer winzigen Pause kommt aus dem Nichts und völlig überraschend
das brutale BLOODLETTING. |

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Keine Ahnung was die Jungs da
geritten hat aber es knallt an allen Ecken und Enden. Von Sound und
Songs her ungefähr zu Zeiten des W.F.O.-Albums anzusiedeln,
peitsch bei OVERKILL der Bass wieder wie ein reissendes Stahlseil
und das Tempo der wummernden, genialen Doublebass-Drum von Tim Mallare
hätte Schumi locker den Titel gekostet. Auf Tour sind sie Nov/Dez in
Deutschland mit Halford und ich hätte nicht gedacht dass ich das einmal
voller Inbrunst sagen würde, ach was ich schreie es heraus: Ich bin
froh dass die Grünen wieder da sind !!
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Gegründet wurde Overkill im Jahre 1981. Der Name der Band wurde dem gleichnamigen Motörhead-Klassiker entliehen. Aufgrund
der hohen Qualität ihres ersten Demos ´Power In Black` brauchten Overkill nicht lange auf einen Plattenvertrag warten. Über die 4-Track
Debüt-EP Overkill, die bei einem kleinen Independent-Label veröffentlicht
werden konnte, wurde 1985 auch Megaforce auf die New Yorker Truppe
aufmerksam. Noch im gleichen Jahr entstand FEEL THE FIRE, das Debütalbum
der Band. Es folgten TAKING OVER und die EP FUCK YOU (beide 1987),
anschließend kam es zu einer ersten Umbesetzung. Mit neuem Line Up veröffentlichten
Overkill 1988 das eher durchwachsene Album Under The Influence, mit dem
direkt folgenden The Years Of Decay fand die Band jedoch schnell zu
alten Tugenden zurück. Erstmals als Quintett legten Overkill auf
Horrorscope (1991) erneut los wie die Feuerwehr. Auch das anschließende
I Hear Black (1993) konnte die treuen Fans der New Yorker restlos
zufrieden stellen. Ein prächtig aufeinander eingespieltes Line Up
produzierte anschließend das Studioalbum W.F.O., gefolgt vom
Live-Doppelalbum Wrecking Your Neck – Live (1995). The Killing Kind
(1996) entpuppte sich als ausgezeichnetes Thrashmetal-Opus, die anschließende
Europatournee zählt sicherlich zu den stärksten, die Overkill je
gespielt haben. Das Jahr 1997 sah mit Steamhammer/SPV eine neue
Plattenfirma, bei der Overkill mit From The Underground And Below einen
hervorragenden Einstand feierten, um mit dem 98er Opus Necroshine, ihr
Bandmotto erneut zu verkünden: Tastes like Metal, smells like Overkill! |
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TRACKLIST
Thunderhead
„Innere Krankheiten werden zu aggressiver Wut, werden zu aggressiver
Aktion."
Bleed Me
„Wenn nichts mehr da ist, bin ich noch immer ich selbst."
What I´m Missin
„Einfachheit heißt die Lösung. Wenn ich nicht Teil der Lösung bin, bin ich
ein Teil des Problems. Ich selbst bin mein ärgster Feind."
Death Comes Out to Play
„Die Konsequenz von Aktion ..... Angst wird der wichtigste Motivator."
Let It Burn
„Manchmal hat man einfach ein Gefühl: ´let it burn!`"
I, Hurricane
„Im Mittelpunkt des Sturms fühle ich mich am wohlsten, egal wie groß das
Chaos ist, das mich umgibt. Manchmal wühlt mich das Chaos dermaßen auf, dass
ich dem Tod näher bin als dem Leben. Ich fühle mich jetzt besser."
Left Hand Man
„Wenn Gott nicht auf der linken Seite ist, dann ist er auf der rechten und ich
auf der linken. Manchmal bin ich ganz allein."
Blown Away
„Schmerz ist ein wichtiger Motivator, vielleicht sogar der wichtigste, aber er
kann auch eine geistige Konfusion hervorrufen, die einen bis an seine Grenzen
bringt. Man sollte ihn wegsprengen. Noch einmal: Es geht mir jetzt besser."
My Name Is Pain
„Ich kann dies akzeptieren und mich damit wohlfühlen."
Can´t Kill A Dead Man
„Das Gefühl, wenn man nichts mehr zu verlieren hat...."
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