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"Hey, das klingt gut". Das war sofort mein Gedanke als die ersten Töne
von UNITY aus den Lautsprechern fegten.

Die satte Produktion verwöhnt gleich die Ohrmuscheln. Rollende Drums,
knackige Gitarren, den Bass in die Magengrube und die Stimme fein
darüber gelegt. Trotz der sauberen Trennung bildet das Gewitter an
Instrumenten aber doch eine Einheit. Eine UNITY eben.
RAGE, die wohl auch prima als gutes Beispiel für
Völkerverständigung durchgehen, haben eines ihrer vielleicht besten
Alben abgeliefert. Der Deutsche, der Russe und der Amerikaner kommen
gut miteinander klar und zu unserem Vergnügen kommt das auch in den
Songs rüber.
Vom Stil her darf man UNITY glaube ich als etwas härter als
seinen Vorgänger einordnen. Das kommt natürlich auch durch den
produktionstechnischen Bumms. Dabei kommen aber auch melodische
Refrains mit mehrstimmigem Gesang nicht zu kurz und so bleibt schon
nach dem eraten Durchlauf auch was im Ohr hängen.

Es finden sich in den einzelnen Songs Stilelemente der RAGE
Vergangenheit, klassische Einflüsse der Lingua-Mortis Phase ("Dies
Irae") und ganz neue Ideen die mit dem Rest ohne Narben verknüpft
werden. Den Höhepunkt erlebt die CD im instrumentalen Titeltrack, in
dem alle Mitglieder nochmal zur Höchstform auflaufen. Mein letzter
Gedanke:" Hey, das klang gut. Gleich nochmal"!
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